Hübeli

MFH Hübeli


Es galt, eine grosse Parzelle mit der von der kantonalen Denkmalpflege als erhaltenswert eingestuften Villa aus den 1920er Jahren verdichtet zu bebauen. Ein Mehrfamilienhaus nützt nun die zur Verfügung stehende Fläche neben der Fabrikantenvilla optimal aus. Um die Privatsphäre zwischen den beiden Einheiten (Mehrfamilienhaus und Villa) uneingeschränkt zu gewährleisten, wurde die Südfassade des MFH zum Garten gezielt in einer abgewinkelten Form gestaltet. Eine gemeinsame Einstellhalle lässt die Autos ab Parzellenbeginn unterirdisch verschwinden. Somit kommen die Bewohner in den Genuss einer grünen und autofreien Parklandschaft. Der Neubau besteht aus zwei Duplex- und einer Attikawohnung, die im Eigentumsstandard gebaut wurden. Die offen gestalteten Küchen mit grosszügigen Wohn- und Essräumen entsprechen dem heutigen Wohnstandard. Photovoltaikpanels auf dem Dach des Neubaus und eine Technikzentrale im Untergeschoss des MFH mit moderner Wärmepumpe, betrieben mit der eigenen Wasserquelle, erlauben es, den Bedarf an Wärme und Energie möglichst nachhaltig zu decken.

Villa Hübeli


Die von der kantonalen Denkmalpflege als erhaltenswert eingestufte Villa aus den 1920er Jahren wurde in verschiedenen Bereichen saniert und das Dachgeschoss komplett umgebaut. Der Neubau des Mehrfamilienhauses neben der Villa ermöglichte es, die Parkplatzproblematik gleichzeitig zu lösen. Ab Parzellenbeginn verschwinden die Autos unterirdisch, sodass die Bewohner in den Genuss einer grünen und autofreien Parklandschaft kommen. Zu der Sanierung gehörte einerseits das Entfernen schädlicher Baustoffe wie beispielsweise Asbest, die vor allem in Form von Eternitplatten verbaut wurden, fachgerecht zu entfernen und durch heutige Materialien zu ersetzen. Andererseits wurde an verschiedenen Stellen, wie zum Beispiel im Keller und im Dach, die Isolation verbessert. Auch im Bereich der Haustechnik wurden Synergien mit dem MFH genutzt. Die Elektrospeicherheizung der Villa wurde entfernt und durch eine gemeinsam mit dem MFH genutzte Wärmepumpe, betrieben mit der eigenen Wasserquelle, ersetzt. Diese erlaubt es nun, den Bedarf an Wärme möglichst nachhaltig zu decken.

Auftraggeber: Privatperson
Architekten Entwurf & Gestaltung: artectura ag
Architekten Ausführungsplanung: ANS Architekten und Planer SIA AG
Kostenplaner: E`xact Kostenplanung

Bauingenieur: Weber+Brönnimann

Elektroingenieur: Urs Walther AG

HLKKS: Enerplan AG

Ausführung: 2014-2015

Bauleitung: ANS Architekten und Planer SIA AG

Im Weiler Niederlindach

2013 Umbau Bauernhof im Weiler Niederlindach, Mittelstrasse 40, Kirchlindach


Planung: 2012-2013
Realisierung: 2013
Leistungen: Architektengemeinschaft mit flükiger architektur gmbh
Entwurf, Baueingabe, Ausfürung/Realisierung


Die Grösse des Bauernhofs erlaubte nach heutigen Kriterien keinen wirtschaftlichen Betrieb mehr. Aus diesem Grunde konnte der Hof nicht als Ganzes als Landwirtschaftsbetrieb weitergeführt werden. Das Ökonomiegebäude wurde einem Landwirt vermietet / verpachtet und der heutige Wohnteil in 3 Wohnungen umgenutzt/umgebaut.

Gasthof zum Lauenen

2013 Umbau Gasthof zum Lauenen, Goldwilstrasse 30, Thun


Auftraggeber: Michael Reichle

Bausumme: ca. 1.5 Mio
Planung: 2012-2013
Realisierung: 2013-2014
Leistungen: Machbarkeitsstudie, Entwurf, Unterstützung für die Baueingabe


Der Gasthof zur Lauenen wird künftig nicht mehr für die Gastwirtschaft genutzt, sondern für 2-3 Wohnungen Platz bieten. Neben der Fassaden-, Dach- und Kellerisolation (energetische Optimierung) wurde eine neue interne Erschliessung geplant. Diese soll die heutige komplizierte und nicht durchgehende Erschliessung ersetzen.

Attikawohnung Genfersee

2012 Umbau Attikawohnung, Region Genfersee


Planung: 2011-2012
Realisierung: 2012-2013
Leistungen: Entwurf, Möbeldesign, Gestalterische Begleitung, Zusammenarbeit mit AFCO-Management SA für die Ausführung


Die aus den 80er Jahren stammende Wohnung wurde den heutigen Wohnanforderungen angepasst und aufgefrischt. Dies beinhaltete unter anderem Heizungs-, Elektro- und Sanitäranlagen zu ersetzen. Die Küche wurde zum Wohn-/Essbereich verschoben.

Murifeld

2012 Umbau Murifeld, Weltpoststrasse 5, Bern


Auftraggeber: Emch+Berger AG Gesamtplanung Hochbau

Bausumme: ca. 21.5 Mio
Planung: 2011

Realisierung: 2012-2013

Leistungen: Entwurfsplanung als Grundlage für eine TU-Ausschreibung:

  • Neuer Innenhof als Gesamtinstallation
  • Neue Kernzonen (Erschliessung/WC/Technik) - Rückbau Attikageschoss
  • Neue Fensterunterteilung Aussenfassade - Mieteraufteilung (1-/2-/4-Mieter pro Geschoss)
  • Brandschutzkonzept


Das Areal Murifeld wurde durch ein Architekturbüro aus Bern geplant. Dabei standen der Abbruch des MF1 und ein Büroneubau im Vordergrund. Der Grundeigentümer und die Bauherrschaft haben beschlossen, statt abzureissen eine Alternativstrategie umzusetzen. Eine vertiefte Analyse hat ergeben, dass die heute bestehenden Substanzwerte der Gebäude zu hoch sind, um vernichtet zu werden. Die Gebäude sollen daher revitalisiert und für eine Drittvermietung für ca. 20 Jahre fit gemacht werden. Das heute bestehende rückversetzte Attikageschoss wird auf das Niveau der begehbaren Dachterrasse rückgebaut. Auf dieser Ebene verbleiben nur die Treppenhauskerne, Lüftungsschächte, Aufzugsüberfahrten und eine Einhausung für die bestehende Fassaden-befahranlage sowie neue kleine Umbauungen für die über Dach geführte Aussen- und Fortluft. In der Mitte des Gebäudes wird ein neuer, nicht überdeckter Lichthof eingebaut.

Visuals

Exterior visualisation

Interior visualisation

Design visualisation

Film

Umbau Bauernhof Niederlindbach

Zollbrück